Bloggen: zu gut um wahr zu sein

von admin
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August 18, 2021

Durchdacht von A-Z

Mit seinem farbigen, unvergleichlich edlen Charakter, einer riesigen Funktionsvielfalt und kompromissloser Verarbeitung zählt Lumins X1 zu den besten Digitalquellen am Markt. Das beginnt schon bei der ausgelagerten Stromversorgung. Im externen Gehäuse, das ebenso aufwändig aus einem Aluminiumziegel gefräst wird wie jedes andere Lumin-Gerät, stecken separate und kanalgetrennte Netzteile für die analogen und digitalen Baugruppen des X1. Im Streamer selbst sorgt ein supergenauer Taktgeber des Typs Femto-Clock dafür, dass die zu den derzeit leistungsstärksten Wandlern zählenden DAC-Module ES9038Pro SABRE ihrer Arbeit mit der Akkuratesse nachgehen können, die bei einem noblen Gerät wie dem X1 erwartet wird. Wie auch der Lumin Amp ist der X1 symmetrisch aufgebaut. Dass der Analogausgang über teure Lundahl-Übertrager ausgekoppelt wird, ist ein echtes Statement – dergleichen ist überaus selten anzutreffen.

 

 

Der Clou-Leedh Processing, die Lautstärkeregelung der Zukunft.

Was steckt hinter Leedh’s verlustfreier digitaler Lautstärkeregelung? Seine Mathematik ist nicht einfach. Die meisten digitalen Musiksignale werden als 16-Bit-PCM codiert oder 24 Bit für hochauflösende Dateien. Ein sehr kleiner Teil des Katalogs wird als 1-Bit-DSD bezeichnet. Die besten DAC’s erleiden keine Verluste, wenn sie digital in ein analoges Signal mit einer äquivalenten 20-Bit-Auflösung konvertieren. Diese DAC’s können Standard-Redbooks verlustfrei und mit nur geringem Verlust für echte 24-Bit-Dateien verarbeiten. Ein digitales Signal mit mehr als 20 Bit verliert während der Konvertierung Daten, selbst wenn ein DAC ein 32-Bit-Signal akzeptiert. Für die derzeit besten DAC’s beträgt die tatsächliche Auflösungsgrenze etwa 21 Bit.

Obwohl dies am einfachsten erscheint, erhöht das Verringern der Amplitude eines digitalen Signals die Anzahl der Bits, wodurch das modifizierte Signal jetzt gerendert wird. Das führt aber zu einem Informationsverlust während der Umwandlung, wenn die Bits des modifizierten Signals 20 Bits überschreiten. Um eine Senkung von ca. 90 dB zu erreichen, wird die digitale Standardlautstärke mit mindestens 16, im Allgemeinen jedoch mit 32 Bit ausgeführt. Ein 16-Bit-Signal kann daher nur mit zusätzlichen 16 Bit für eine 32-Bit-Begrenzung gedämpft werden. Die zusätzlich benötigten Bits hängen vom Dämpfungswert ab. Bei normaler digitaler Lautstärke werden die Dämpfungswerte herkömmlicherweise alle Vollen oder Halben dB kalibriert. Sie erfordern im Allgemeinen eine hohe Anzahl von Bits für eine gute Annäherung an den gewünschten Wert. Somit überschreiten die erforderlichen Bits die tatsächlichen Auflösungsgrenzen, um hörbare Verluste zu vermeiden.

Der alternative Ansatz zur Lautstärkeregelung für digitale Domänen (Leedh Processing Volume) wurde von Herrn Milot von der französischen Firma Acoustical Beauty vorgeschlagen und hat Patentschutz auf internationaler Ebene. Die Schlüsselidee hinter dem alternativen Ansatz besteht darin, den Informationsverlust in der Kürzungsphase zu minimieren. Betrachtet man beispielsweise ein Signal, das in 24-Bit-Wörtern dargestellt ist (MSB ausgerichtet). Wenn die Lautstärkeregelungskoeffizienten auf 8 Bit begrenzt wären und das Eingangssignal eine Auflösung von 16 Bit hätte, würde keine Kürzung auftreten und keine Information würde verloren gehen. Dieses triviale Beispiel weist auf das Prinzip der alternativen Lautstärkeregelung im digitalen Bereich hin: Minimieren Sie die Anzahl der Bits, die zur Quantisierung der Lautstärkeregelungskoeffizienten verwendet werden, damit der Informationsverlust in der Kürzungsphase minimiert wird. Mit anderen Worten, es tauscht die Genauigkeit der Volumenregelkoeffizienten gegen die Minimierung des Informationsverlusts.

In einer zunehmend digitalen Umgebung bietet die digitale Lautstärkesteuerung eine kostengünstige Alternative zu Analogen, – mit einem teuren Vorverstärker. Es hat jedoch keine breite Verwendung im oberen Segment des Consumer-Audio-Marktes gefunden. Selbst wenn Fortschritte bei Digital-Analog-Wandlern und Signalverarbeitungstechnologien die Mängel der frühen Implementierungen behoben haben, beklagen sich viele Audiophile immer noch über eine schlechtere Klangqualität digitaler Lösungen. Leedh Processing ist vielleicht sogar den teuersten Lautstärkeregelungen von analogen Verstärkern überlegen (nach dem Prinzip, weniger ist mehr). Erster Hersteller war Soulution Audio, die Leedh Processing in ihren DAC’s eingesetzt haben und nun ist diese Technologie auch in dem LUMIN X1 zu haben.

Für Musikliebhaber, die rein auf Streaming setzen ist die Kombination des LUMIN X1 direkt am LUMIN AMP betrieben, ein optischer und klanglicher Traum! Ein perfekter Match, denn die Endstufe ist mit hoher Eingangsimpedanz ganz auf den Ausgang des X1 Streamers ausgelegt. Kein Vorverstärker ist mehr nötig! Weniger ist mehr!